Während sein jüngerer Bruder Sly auf Soul setzte, bevorzugte Jimmy Johnson den Blues. Und hatte damit letztlich den längeren Atem. Heute gilt der Mann, der bei Otis Rush und Denise LaSalle bekannt wurde, als Legende des Chicago-Blues.
Und als solcher triumphiert er auch auf Every Road Ends Somewhere. Begleitet wird der Sänger und Gitarrist dabei von John Randolph (Rhythmus-Gitarre), Anthony Morris (Bass), William Ellis (Drums), sowie illustren Gästen wie Jazz-Posaunist Frank Lacy oder dem bekannten Gitarren-Kollegen Luther Allison. Das 1997 aufgenommene Album konnten bislang nur französische Fans des legendären Blues-Shouters kaufen. Ruf Records bringt es jetzt auch auf den deutschen Markt. Nach einer langjährigen Pause – 1988 lenkte Jimmy Johnson den Tour-Bus in einen Unfall, bei dem zwei Mitglieder seiner Band starben – markiert es das heiß ersehnte Comeback einer Blues-Legende.